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Delia Rauls

Menschen begeistern und ihre Welt schöner machen.“

Dieses Motto ist die Grundlage der künstlerischen Arbeit von Delia Rauls. Seit ihrer Jugend ist Ton ihr Material. Hieraus schuf sie kosmische Skulpturen, die die Phantasie des Betrachters inspirieren und zugleich Räume gestalten. Dies gilt auch für ihre Büsten aus Ton, bei denen Ähnlichkeiten mit Personen des öffentlichen Lebens beabsichtigt sind. Die Instalation von 77 Hirschkäferweibchen mit dem Hilferuf „SOS“, soll die Vergänglichkeit des Lebens bewußt machen.

Sie wurde 1963 in eine künstlerische und gestaltende Familie hineingeboren. Bereits ihr Großvater betrieb eine Keramikfabrik, die sich auf Keramikobjekte, Glasuren und Kachelofen-Fliesen spezialisiert hatte. Als Kind begleitete Delia Rauls ihre Mutter ins Atelier, wo sie schon früh von ihr in die Fertigkeit der Keramikkunst eingeführt wurde. Im Schlosstheater Celle lernte sie dann Modellbau und beim Vater in dessen Betrieb die Metallverarbeitung. Alles beste Voraussetzungen für das Studium im Fach Industriedesign, das sie 1989 mit dem Diplom abschloss.

Neben der Ausbildung ließ sie die Kunst aber nicht los und so entwickelte sie ihre eigenen Ausdrucksformen in Skulpturen aus Ton mit elektrischer Beleuchtung: ihre „Objekte des Lichts“. Neben der Arbeit mit Ton fasziniert sie die Malerei. Seit 1991, als die Künstlerin zum ersten Mal in die Öffentlichkeit trat, stellt sie ihre Werke in vielen Ausstellungen aus, z.B. im Schloss Wendhausen, Schloss Wolfsburg, Kunstverein Salzgitter-Bad und Schloss Salder.

Im Mai 2017 übernahm sie die Leitung der Jugendkunstschule buntich um Kinder und Jugendliche kreativ und kulturell zu fördern.